Personalisierte Kinderbücher von Valentina Stein

събота, 3 декември 2016 г.

Die traurigen Kinder und die Konzentration

/Die Auswirkung der Emotionen im Lernprozeß/

Sie sind selten richtig traurig. Sie werden aber so jedesmal, wenn jemand versucht, sie dazu zu bringen, etwas auf eine Art und Weise zu tun, die sich von diesen unterscheidet, die dem Kind bekannt sind oder durch eine Methode, die das Kind nervös macht.


Warum?

Lassen Sie uns zuerst erläutern, was die Konzentration bedeutet. Die Konzentration ist eine Art Meditation. An dieser Stelle müssen wir klarstellen, dass die Meditation heute leider irrtümlich als Befreiung des Bewußtseins und eine Art Bewußtlosigkeit definiert wird.
Genau im Gegenteil – die Meditation ist eine Art Nachdenken, Konzentration auf einen bestimmten Gedanken oder ein bestimmtes Ziel, das erreicht werden muß. Genau das ist auch die Konzentration – die Fähigkeit, etwas zielgerichtet zu tun, ohne sich von äußeren Geräuschen ablenken zu lassen.
Diese äußeren Geräusche können sein: 1. Gegenstände, Menschen oder Tiere in der Nähe, wo wir uns befinden; 2. Gedanken; 3. Emotionen, die mit unserem Ziel nicht zusammenhängen.

Um den Einfluß der äußeren Geräusche zu vermeiden, müssen die entsprechenden Übungen bereits unmittelbar nach der Geburt beginnen, wenn die meisten Mütter mit ihrem schlafenden Baby beschäftigt sind, den Besuch bitten, schon zu gehen oder mit den älteren Kindern schimpfen, weil sie zu laut sind.
Eine Mutter, die möglichst früh mit der Konzentration ihres Kindes beginnen will, sollte es nur vor den groben Geräuschen schützen, wie sie z.B. die Bohrmaschine der Nachbarn verursacht.
Die Musik, die leisen Töne vom Radio als Geräuschkulisse oder Kinderstimmengewirr sind für das kindliche Gehirn gut, denn dadurch gewöhnt sich das Kind an die Geräusche, es hat keine Probleme mit der Konzentration und... schläft ein.
Ja, genau diese Konzentration braucht es später, wenn der 5- oder 6-jährige Schüler versucht, seine ersten Kritzel- und Krakelübungen zu schreiben. Die Kinder im Klassenzimmer, flatternde Schmetterlinge, summende Bienen oder andere Insekten, das Klopfen von den Stöckelschuhen der Lehrerin, das alles sind äußere Geräusche, die unbemerkt am Kind vorbeigehen werden, wenn es vom Babyalter an darin geübt wurde.

Was passiert aber mit den Emotionen?

Sie kommen unerwartet hoch wie eine Explosion im Laufe der Arbeit bei einem Kind, das mit Begeisterung angefangen hat. Für gewöhnlich sind diese Emotionen ein Merkmal von Nervosität.

Das Kind hat eine Aufgabe bekommen, die dem Grundsatz der langsamen Erhöhung des Schwierigkeitsgrades nicht entspricht. Bei den Sportlern geschieht das jedesmal mit einer weiteren Übung. Warum sollen dann die Kinder von Anfang an ganze Zeilen mit Buchstaben vollschreiben? Beginnen Sie mit dem Buchstaben „A“ und nutzen Sie das assoziative Denken, um zu beschreiben, was er ähnlich ist. Zum Besispiel, er ist einem Haus ähnlich. Zählen Sie dann alle Wörter mit dem Anfangsbuchstaben A auf, an die Sie sich erinnern können. Machen Sie dann weiter mit Wörtern, die auf A enden. Erklären Sie dann die Rolle dieses Buchstaben. Zum Beispiel, der Buchstabe A ist ein Vokal. Ihre Rolle ist, wie diese von allen Vokalen, die Buchstaben im Wort zu verbinden. Deshalb ist der Buchstabe A wie die Hände eines Menschen. Wenn die Buchstaben sich nicht an die Hände halten, können Sie nicht im Kreis tanzen. Spielen Sie dann vor, wie man im Kreis tanzt und lassen Sie die Kinder, sich an die Hände zu halten. Mit anderen Worten, das Schreiben des ersten Buchstaben muß von vielen Spielen und/ oder von einem Märchen gefolgt sein. Und das ist alles.
Das nächste Mal wird der Buchstabe mehrmals geschrieben. Nach langen Unterbrechungen wird das erneut wiederholt, der Schwierigkeitsgrad der Übung wird um einen Buchstaben oder um eine Zeile Buchstaben erhöht, je nachdem wie hoch das INTERESSE des Kindes ist.

Wenn dem Kind von Anfang an eine für seine individuellen Fähigkeiten ungeeignete Aufgabe gegeben wird, wird das Kind nervös und zeigt Symptome von Müdigkeit. Die Aufgaben selbst sollten nach Möglichkeit peronalisiert werden.

In diesem Fall sollten wir die Müdigkeit bei den Kindern nicht wie einen Grundfaktor auffassen, sondern wie ein Ergebnis der Emotion.

Die Erwachsenen sind in der Lage, schwere körperliche und geistige Arbeit zu verrichten, indem sie sich die Mühe geben, das zu tun. Die Kinder schaffen das (qualitäts- und nicht quantitätsmäßig) relativ leicht und ohne jegliche Bemühung. Sie können ganze Seiten mit Buchstaben vollschreiben, wenn sie... wollen. Deswegen denken wir, dass nach dem fünften Buchstaben das Kind bereits müde ist. In Wirklichkeit ist es nur nervös, was für ein Kind eine ziemlich starke Emotion ist und eben diese Emotion hat zur Müdigkeit geführt. Ein Beispiel dafür ist, wie ungern die Kinder abends ins Bett gehen – die Welt ist für sie spannend und sie spüren die Energie, in dieser Welt zu leben. Wenn Sie aber von ihnen verlangen würden, etwas zu machen, was sie nicht wollen, würden sie sich sofort nervös und müde fühlen. Die nervösen Kinder sehen traurig aus.

Warum ist ein Kind nervös?

  • Weil man von ihm verlangt hat, etwas zu tun, was es nicht will. Und das will es nicht, weil sie keine Begeisterung dafür bekommen hatte.
Seien Sie für Ihre Kinder eine Führungsperson, die sie begeistert, konkrette Schritte zu machen statt sie dazu zu zwingen und sie zu überzeugen, dass dieser Schritt besonders wichtig ist. Die Kinder wissen noch nicht, was besonders wichtig ist, was eine Uni ist u.s.w.
  • Ein Kind voller Begeisterung kann vieles tun, aber das, was es tut, sollte auch einen bestimmten Schwierigkeitsgrad haben.
Lassen Sie das Kind üben, erhöhen Sie langsam den Umfang und den Schwierigkeitsgrad des Lernstoffes. Bauen Sie auch Übergangsspannen ein für Wiederholung und Prüfung des Gelernten.
  • Beim Lernen muß das Kind viel Wasser trinken.
Wir sind wie die Pflanzen – Sonne, Luft und Wasser sind die perfekten Zutaten für ein gut lernendes und konzentriertes Kind. Wenn ich eigentlich darüber nachdenke, glaube ich, dass der beste Ort zum Lernen vielleicht das Gebirge oder... der Strand ist.






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Етикети: Emotionen, personalisierte kinderbücher
Място: Berlin, Deutschland

четвъртък, 1 декември 2016 г.

Das heimliche Glück

Diesen Morgen bekam ich ein Buch in die Hände, dessen Titel ich nicht verraten werde. Es war neu, zugleich kam aber sein Atem von weit her und der berauschte mich wie ein Wein. Das Buch erzählte vom Glück. Wie seltsam, dachte ich mir. In den letzten Tagen werde ich oft gefragt, wie ich zurecht komme. Und in der Tat – wie? Mit drei Stunden Schlaf und dem Alltag einer Mutter von zwei hintereinander geborenen Babys – also, ich kriege das perfekt hin und kann mich mindestens so genial schätzen, wie der Lieblingswissenschaftler meines Sohnes, Tesla. Eigentlich besteht meine Perfektion aus nur einer Sache – konsequentem Handeln. Seine Ziele zu verfolgen und jeden Morgen aufzuwachen, nur weil dein Glück schon wach ist und nach dir schreit, um ihm sein Frühstück zuzubereiten. Und ich habe es begriffen. Die Leute verstecken ihr Glück, damit sie ihm niemand wegnimmt. Unter Bergen von Arbeit vergraben, verstecken sie ihren heimlichen Augenblick, wenn sie – für kurze Zeit mit sich selbst allein geblieben – einen duftenden Kaffee genießen können, ohne… nichts zu tun. Sie sind einfach da und genießen es. Andere wetteifern im Leben mit was und wem weiß ich. Und wir denken, sie werden glücklich sein, wenn sie ihre Ziele erreicht haben. Aber sie verheimlichen uns, dass sie bereits glücklich sind, weil sie das machen, was sie wollen. Den Berg zu erklimmen ist kein Glück. Es ist eine Frage: „Und wohin jetzt?“ Es sind Ferien. Wir haben diese Ferien den Museen in Berlin gewidmet. Mein Sohn hat mit seinem Vater so viele abgeklappert, wie er konnte. Und eines Tages, als er vor Glück außer Atem war, ertappte ich ihn dabei, wie er mir etwas verheimlicht. Verheimlichst du mir dein Glück, mein Sohn? Ein Tagebuch, Mama. Mir stockte der Atem. Seit so langer Zeit träumte ich davon, meinem Sohn ein Tagebuch zu kaufen und ihn mit meiner Lust zum Schreiben anzustecken, so wie ich ihm die Leselust weitergegeben hatte. Jetzt war es ohne mein Tun passiert. Mein Sohn hatte das Glück ohne mich entdeckt. Gott sei Dank. Es war der Tag für das Anne-Frank-Haus. Er hatte die Geschichte gelesen, den Film gesehen. Jetzt wollte er schnell das weiße Blatt voll schreiben. Johanns Tagebuch. Es war Zeit, meine Neugier wie einen alten Mantel an den Nagel zu hängen. Aus dem Zimmer zu gehen und nach meinem eigenen heimlichen Glück zu suchen. Heute morgen hat mich das große neue Buch daran erinnert, dass die Kraft des Glücks darin besteht, mit Freude das zu tun, was man gerne mag. Aber wie kann man voller Freude sein, wenn man nicht ausgeschlafen hat oder die Kinder krank sind oder man die Termine nicht einhalten kann oder… Na gut, man hat einen Fehler gemacht, man hat nicht ausgeschlafen, aber man spürt es und atmet es in vollen Zügen – das eigene heimliche Glück. Und deshalb wird alles in Ordnung sein. Ich werde dich nicht verstehen, werde es aber deinen Augen ablesen und mich lautlos entfernen. Weil es dein gutes Recht ist. Glücklich zu sein.
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вторник, 15 март 2016 г.

Aus dem Buch Das Reich der Verheißung-Geschichte für Jungen

Aus dem Buch Das Reich der Verheißung-Geschichte für Jungen von Valetina Stein Eines Tages, als er gerade am Ufer auf einem Felsen saß und seine traurige Musik spielte, ging Tiruri zu ihm. Sie wusste, dass er nicht nur einfach so spielte, sondern auch suchte. Deshalb fragte sie: - Was suchst du, Ritter? – und sie warf ihre schönen Haare zurück. - Ich suche den Laut. - Was? – die Prinzessin verstand nicht. - Ich suche jenen Laut, der die Leute glücklich macht. - Und wozu brauchst du diesen Laut? – fragte sie staunend. - Oh, ich spiele eine herrliche Musik, aber sie ist so traurig, dass sie jedermann traurig macht, der sie hört – hier schwieg Sir Rayan kurz. Und nach einer Weile seufzte er leise und setzte fort: - Und ich möchte so sehr, dass die Leute glücklich werden, wenn ich spiele. Deswegen … suche ich diesen Laut. - Sicher findest du ihn – sagte Tiruri – wenn du oft genug herkommst und ihn weitersuchst. - Weißt du? – der Ritter schaute sie aufmerksam an. – Ich glaube, dass er mich auch sucht. - Wer? - Der Laut. - Oh …! - Und wenn wir uns beide so nachdrücklich und eindringlich suchen, so finden wir uns zweifelsohne auch. - Du bist ein gläubiger Mensch – stellte Tiruri weise fest. - Ich bin ein wütender Krieger. Ein Minnesänger – sagte er stolz und legte seine Lippen auf die Flöte. Aus ihr kam ein starker und gedehnter Ton, der Tiruri vor Trauer verkrampfen ließ. Tränen traten in ihre Augen. - Mögest du bald den Laut finden, den du suchst – sagte sie und entfernte sich schnell. Sir Rayan blieb da, unter den Felsen am Meer. Alleine, wie ein emporragender Felsen gegen die Wellen. Ein Felsen unter den Felsen. Aber einige Felsen sind zu weich für ein kräftiges Gewässer. Jedes Mal, wenn eine Welle sich tobend erhob, ihn zu überfluten, besänftigte die Musik, die sich aus ihm ergoss, die Welle und sie ließ zart werden – wie ein Mädchen in die Arme des Geliebten fällt, so floss die Welle dann leise an dem Felsen namens Rayan herab. Offensichtlich konnte die Kraft, die er besaß, jede Naturgewalt bändigen. In der Vollmondnacht, in der Nacht der Flut konnte man sehen, wie der Himmel und das Meer wie zwei gewaltige Riesen miteinander rauften. Und es erhob sich irgendwo unter ihnen ein Leuchtturm, von dem Musik erklang. Sie wand sich um die Ringenden wie ein Schal. Dann konnte man sehen, wie sich das Meer und der Himmel wie zwei Brüder umarmten und ein jeder von ihnen in seine Richtung aufbrach. Und da, wo es zuvor Wunden vom Kampf gab, gab es jetzt nur bleiche Spuren – Spuren vom fliegenden Adler im Himmel und Spuren vom fahrenden Schiff im Meer. Rayan hörte nicht auf, Tag und Nacht seine Flöte zu spielen. Sogar wenn er kämpfte, drang ihr Klang tief in die Herzen der Krieger ein. Die Krieger von Neon begannen, noch leidenschaftlicher für ihr Volk zu kämpfen, und die Armee von Mardock wurde vom traurigen Klang der Flöte entkräftet. Für die einen war es ein Laut des Sieges, und für die anderen … ein Laut der Niederlage. Diese Musik war wie jene roten, auf dem Felde wachsenden Mohne, deren Duft tödlich für die einen und die Verkörperung des Lebens selbst für die anderen war. Zumal diese Mohne wirklich von denjenigen, die der Musik von Rayan zuhörten, gesehen werden konnten. Ein Feld aus sich leicht berührenden, vom leichten Wind des Klanges ein wenig geschaukelten, feurigroten Mohnen. Tausende von brennenden Fackeln.
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I live in a place called New Lake land in Germany, in the house that once belonged to the steward of a castle. So, legends and tales are being created around me. When time passes, they somehow become a part of my life– as children's books, fantasy books, allegories, novels, dramas and research projects in the field of the theory of art. When I DECIDE it, I write quickly, however, ideas usually grow in me for years. Intuition and prophetic writing are part of me. However, the past is interested in the future, so I make them my guests for coffee in the present. I write in the nights as well as always I can do it. I like documentaries and read a lot usually having a cup of coffee and some chocolate. The surrounding fairytale atmosphere I am in is supplemented by mu husband and son, whom, of course, I read tales to sleep in the evening so that I can work.
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